HUNDESCHULE


Wir Menschen haben die Hunde gemacht, nach oft nicht nachvollziehbaren Kriterien gezüchtet. Also sind wir es auch, welche die Verantwortung für diese Kreaturen übernehmen müssen!!!
Wir sind dafür zuständig, unsere Hunde zu führen und zu beschützen. Dabei können weder Antiautorität noch Diktatur eine Lösung darstellen.
Meiner Meinung nach kann das JEDER lernen, wenn er nur will!!

 

Sozialisierung des Welpen:

Sozialisierung heißt nicht, dem Welpen Kommandos beizubringen!
Sozialisierung bedeutet, den Welpen auf die von und für uns Menschen gemachte Welt/Umwelt vorzubereiten. Wie soll sich denn später einmal ein Hund, der nichts anderes kennt als den Garten und den Zwinger, in "unserer" Welt zurecht finden? Aber auch das Verhalten gegenüber Artgenossen muss geübt werden, vor allem an der Leine kommt es im Erwachsenenalter immer wieder zu Schwierigkeiten, weil der Hund schon im Welpenalter die falschen Signale bekommen und entsprechende Erfahrungen gemacht hat. Auch so genannte "Welpenspielstunden" können, wenn unkompetent gehalten, Auslöser für spätere Probleme sein. Das wird immer wieder unterschätzt in der trügerischen Annahme, für seinen Hund etwas Gutes getan zu haben. Noch ein wichtiger Punkt ist die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Nicht nur der Mensch sollte seinen Hund verstehen lernen, auch der Hund muss von Klein an die Möglichkeit bekommen, seinen Menschen zu "lesen", um so schon Missverständnissen im täglichen Umgang vorzubeugen.  

 

Weisser Schäfer (Tinus) und ein Shar Pei

Familienhundausbildung:

Bei der Familienhundausbildung gehe ich individuell auf die Bedürfnisse des Hundes und des Halters ein. Jeder Hund ist eine Persönlichkeit, genau so wie sein Halter. Es bringt in meinen Augen nichts, Hundeschule in der Form zu betreiben, auf dem Übungsplatz Runden zu absolvieren oder nach einer bestimmten "Methode" zu arbeiten. Ich arbeite mit Hund und Halter in gewohnter Umgebung. Meistens stimmt das "Umfeld" des Hundes nicht. Also setze ich da an. Sehr oft ist ein Umdenken des Menschen erforderlich, althergebrachte Sichtweisen müssen abgelegt werden. Hundeerziehung und Hundeausbildung funktionieren nur auf der Basis von Verstehen, Verständigung und Vertrauen.
Vorrangig und ausschlaggebend für mich ist die Mensch-Hund-Beziehung. Erst wenn diese stimmt, kann man darauf aufbauen. Den Hunden sind materielle Werte und menschliches Denken vollkommen egal.

 

Auslastungsmöglichkeiten:

Genau so wichtig wie die körperliche Auslastung
des Hundes ist die geistige. Also muss man Möglichkeiten finden, den Hund hinreichend und effektiv auszulasten, oft reichen da schon 20 Minuten am Tag.

 

Hundewanderungen:

Hundewanderungen sollen dazu dienen, die Kommunikation zwischen den Hunden, aber auch zwischen den Menschen zu fördern. Gleichgesinnte können sich treffen und austauschen. Voraussetzung dafür sind natürlich aggressionsfreie Hunde.
Anschließend steht einem gemütlichen Beisammensein, entweder in der Gaststätte oder beim Grillen bei schönem Wetter, nichts mehr im Wege.